DIE FAHRZEUGE IM ÜBERBLICK

Beim Red Bull Ring Classics 2026 gibt es wieder zahlreiche Automobil-Klassiker zu bewundern. Von ikonischen Rennwagen über Movie Cars wie zum Beispiel aus der „Fast & Furious“-Filmreihe bis hin zu historischen Meisterwerken, die die Entwicklung des Motorsports maßgeblich geprägt haben – die Fahrzeugausstellung bietet auch dieses Jahr die Gelegenheit, die glorreiche Vergangenheit des Rennsports hautnah zu erleben.

Motorsport-Geschichte, die wieder zum Leben erwacht

Aber das ist längst noch nicht alles, was das Red Bull Ring Classics Wochenende zu bieten hat. Bei der Fahrzeugausstellung gibt es zahlreiche weitere historische Prachtstücke zu entdecken. Einige davon werden bei Showruns (Samstag und Sonntag) auf die Rennstrecke zurückkehren und dort ein Stück Motorsport-Geschichte wieder zum Leben erwecken.

Mercedes-Benz W 125 Show Car (1937)

Der W 125, entwickelt unter Technischem Leiter Rudolf Uhlenhaut, verfügt über ein revolutionäres Fahrwerk und einen 5,7-Liter-Kompressormotor mit bis zu 592 PS. Der neue Silberpfeil gewinnt 1937 gleich sein erstes Rennen und dominiert die Saison, in der Rudolf Caracciola seine zweite Grand-Prix-Europameisterschaft erringt.

  • Produktion: 1937
  • Zylinder: 8 Reihe
  • Hubraum: 5.663 ccm
  • Leistung: 435 kW (592 PS)
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 320 km/h

Mercedes-Benz SLS AMG GT3 Black Series

Der ausgestellte, von Bernd Schneider, Maximilian Buhk und Maximilian Götz pilotierte Mercedes SLS AMG GT3 gewinnt 2013 das 24 Stunden-Rennen von Spa und knüpft damit an den Erfolg des AMG 300 SEL 6.8 an, der 1971 den Siegeszug von AMG einläutete.

  • Motor: 6,3-l-V8-Saugmotor
  • Drehmoment: 650 Nm
  • Motorleistung: 550 PS / 404 kW
  • Beschleunigung 0-100 km/h: 3.0 s

Und das war noch immer nicht alles…

Weitere Prachtstücke der Fahrzeugausstellung:

  • F2 GRD – Jo Volanthen: Der von Jo Volanthen gefahrene F2 GRD nahm 1973 an der Europäischen Formel 2 Meisterschaft teil und fuhr im Grand Prix von Rom auf den 3. Platz.

 

  • F2 Chevron ex-Jo Siffert: Der Chevron B18 wurde 1971 als Rennwagen für Formel 2, Formel 3 und Formula Atlantic gebaut. Er war der erste Chevron mit Monocoque-Chassis und wurde durch seinen markanten Frontflügel auf der Nase bekannt.

 

  • BMW E24 635 CSi Widebody: Der BMW E24 wurde 1976 vorgestellt, 1978 folgte mit dem 635 CSi das Spitzenmodell der 6er-Reihe. Für den Motorsport wurde er umfassend modifiziert und als JPS Team BMW mit bis zu 390 PS und Widebody-Kit eingesetzt. 1985 dominierte Jim Richards die Australian Touring Car Championship und gewann sieben von zehn Rennen.

 

  • F3 Brabham BT38-C: 1972 gewann der Schwede Conny Andersson mit diesem Fahrzeug die schwedische Formel-3-Meisterschaft. Anschließend wurde der Wagen an Mats Byström übergeben und startete bis 1975 weiterhin in der schwedischen Formel 3.

 

  • Lotus 18 Borgward ex-Stirling Moss: Borgward aus Bremen war für seine Pkw, aber auch für erfolgreiche Rennwagen bekannt. 1959 sorgten Borgward-Motoren in der Formel 2 für sechs Siege, bevor ein solcher Motor in einen Lotus 18 eingebaut wurde – mit mäßigem Erfolg. Der von Colin Chapman entwickelte Lotus 18 kam ab 1960 in Formel 1, Formel 2 und Formel Junior zum Einsatz.

 

  • F3000 Red Bull Livery: Der F3000 aus dem Red Bull Junior Team wurde zur damaligen Zeit mit einem Cosworth-V8 ausgestattet. Zahlreiche Persönlichkeiten fuhren dieses Auto, so zum Beispiel Sebastian Loeb, Mathias Ekström, Zlatan Ibrahimović und Karl Wendlinger. Auch bei der Eröffnung des Red Bull Ring 2011 kam es zum Einsatz.

 

  • NASCAR (aus dem Red Bull Ring Fuhrpark): Dieser Toyota Camry stammt aus der amerikanischen NASCAR Sprint Series. Das Fahrzeug wurde 2007 gebaut, bringt insgesamt 1.700 Kilogramm auf die Wage und besitzt ein unsynchronisiertes 4-Gang-Getriebe. Angetrieben wird der Amerikaner von einem 5.5 L V8 Motor mit bis zu 650 PS.

 

  • Rote Sau (Kunden-Replika): Die „Rote Sau“ ist ein 1971er Mercedes-Benz 300 SEL 6.8, der von AMG für den Tourenwagensport mit einem 6,8-Liter-V8 und bis zu 428 PS ausgestattet wurde. Beim 24-Stunden-Rennen von Spa 1971 erreichte er den 2. Platz und verhalf AMG zu internationaler Bekanntheit. Den Spitznamen verdankt er seiner roten Farbe und dem hohen Gewicht von über 1.600 kg. Am Red Bull Ring ist eine Kunden-Replika ausgestellt.

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