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Das 1×1 der DTM

Bevor die Ampeln am Spielberg auf Grün schalten, stellen wir sicher, dass du bereit für die DTM bist.
Der Bolide von Thierry Vermeulen auf der Service Station in der Boxengasse

Das "Who is Who" im Fahrerfeld

Von 24. bis 26. April erlebst du hautnah, wie 21 Piloten in Boliden der acht Premiumhersteller Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche um Meisterschaftspunkte und Siege kämpfen. Wir hoffen, dass der Titelkampf genauso knapp und spannend wird wie im Vorjahr. Die Aussichten für die österreichischen Fahrer sind gut – beim Testtag letzte Woche konnten beide im vorderen Fahrerfeld mitmischen (Preining auf 3., Auer auf 4. Platz).

Über vier volle Stunden DTM-Action – vom Training bis zu den Rennen

Am Red Bull Ring siehst du die Piloten in ihren GT3-Boliden über vier Stunden in Action. Bereits am Freitag stehen zwei Freie Trainings (55 bzw. 45 Minuten) auf dem Programm. In jeweils zwei 20-minütigen Qualifyings am Samstag- und Sonntagmorgen wird die Startaufstellung für die jeweiligen Rennen am Nachmittag ermittelt. Beide DTM-Läufe gehen über die Distanz von 55 Minuten plus eine Runde.

Hier geht’s zum Programm

Der Rennstart

Der DTM-Start erfolgt rollend in geordneter Formation in jeweils zwei Startreihen und über die Startfelder fahrend. Jeder Start bietet ein beeindruckendes Schauspiel, wenn Piloten in 21 reinrassigen Rennautos mit dem Messer zwischen den Zähnen auf die Startlinie zurollen und sich die volle Power ihrer Boliden gleichzeitig entfaltet.

Zusätzlicher Boxenstopp bleibt

2025 führte der ADAC in der DTM einen zusätzlichen Pflicht-Boxenstopp ein. Beim Samstagsrennen blieb alles wie gehabt mit einem Stopp zwischen der 20. und 40. Rennminute. Ein zweiter Boxenstopp wurde am Sonntag eingeführt und hat sich bewährt: So müssen die DTM-Piloten am Sonntag abermals zwischen der 10. und 25. Minute den ersten Performance-Boxenstopp absolvieren. Der zweite Boxenstopp soll den zweiten Lauf eines Rennwochenendes deutlicher vom Samstagsrennen abheben. Der zusätzliche Stopp muss in einem kleinen Zeitfenster zwischen der 39. und 45. Minute abgeleistet werden. Damit steht den Fahrern ein 10-minütiger Sprint bis zur schwarz-weiß karierten Flagge bevor.

Performance Boxenstopp bei Thomas Preining

Performance Boxenstopp bei Thomas Preining

Thomas Preining's DTM Bolide beim Boxenstop von oben

Die Penalty-Lap

DTM-Fans wissen: Das Material wird wahrlich nicht geschont. Lackaustausch beschreibt nur vage, was du auf der Rennstrecke zu sehen bekommst, wenn mehrere Kontrahenten Rad an Rad in engen Kurven um Punkte kämpfen. Schießt ein Pilot mit einem Manöver über das Ziel hinaus, wird er mit einer Penalty-Lap bestraft. Dafür ist auf der Strecke eine Penalty-Zone abseits der Ideallinie eingerichtet (nach Kurve 3). Dieser Bereich muss mit maximal 50 km/h durchfahren werden, was rund fünf Sekunden Zeit kostet.

Der Punkteschlüssel

Die 15 bestplatzierten Piloten eines Rennens erhalten Meisterschaftspunkte. Der Sieger sammelt 25 Zähler, für Rang zwei gibt es 20 Punkte. Der dritte Podestplatz wird mit 16 Meisterschaftspunkten belohnt, Rang vier fährt 13 Zähler ein. Von Platz fünf (11 Punkte) abwärts gibt es pro Position jeweils einen Punkt weniger bis zu Platz 15 (1). Zudem schreiben die drei schnellsten Fahrer eines jeden Zeittrainings drei, zwei bzw. einen Zähler an.

Pro Rennwochenende kann ein Pilot also maximal 56 Punkte holen. 2025 hat das allerdings keiner geschafft. Der Porsche-Pilot Ayhancan Güven von Manthey EMA war am Sachsenring knapp dran. Er siegte in beiden Rennen und machte damit einen entscheidenden Schritt Richtung DTM-Titel 2025. Mal sehen, ob sich 2026 jemand die volle Punktezahl holen kann!

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