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Das 1×1 der DTM

Bevor die Ampeln am Spielberg auf Grün schalten, stellen wir sicher, dass du „ready“ für die DTM bist.

Die Teams und Fahrer

Dieses Wochenende erlebst du hautnah, wie die sechs Premiumhersteller Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Mercedes und Porsche um Meisterschaftspunkte und Siege fighten. Beim vorletzten Saisonstopp der DTM am Spielberg drückten die rot-weiß-roten Fans vor allem Thomas Preining, Lucas Auer und Clemens Schmid die Daumen. Preining könnte 2023 als erster Österreicher in der DTM-Geschichte den Titel holen. Lucas Auer kämpfte 2022 ebenfalls an der Spitze der Meisterschaft, musste sich aber am Saisonende mit dem Titel „Vizechampion“ begnügen.

Das DTM-Wochenende

Von der Tribüne aus sieht du die Piloten in ihren GT3-Boliden über vier Stunden (exakt 250 Minuten) auf der Rennstrecke. Bereits am Freitag stehen zwei Freie Trainings von jeweils 45 Minuten auf dem Programm. In jeweils zwei 20-minütigen Qualifyings am Samstag- und Sonntagmorgen wird die Startaufstellung für die jeweiligen Rennen am Nachmittag ermittelt. Beide DTM-Läufe gehen über die Distanz von einer Stunde plus eine Runde.

Hier geht’s zum Programm

Der Rennstart

Wenn du dir ein Ticket für die Start-Ziel Tribüne gesichert hast, ist dir der beste Blick auf die Rennstarts der DTM, des ADAC GT Masters sowie der drei Partnerserien sicher. Der DTM-Start erfolgt rollend in geordneter Formation in jeweils zwei Startreihen und über die Startfelder fahrend.

Die Penalty-Lap

Als DTM-Fan weißt du, dass in der deutschen Kultserie das Material wahrlich nicht geschont wird. Lackaustausch beschreibt nur vage, was du auf der Rennstrecke zu sehen bekommst, wenn mehrere Kontrahenten Rad an Rad in engen Kurven um Punkte kämpfen. Bereits kleine Vergehen werden mit einer Penalty-Lap geahndet. Dafür wird auf der Strecke eine Penalty-Zone eingerichtet. Die DTM-Piloten müssen diesen definierten Bereich mit maximal 50 km/h durchfahren und verlieren dadurch knapp fünf Sekunden Zeit.

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Die Boxenstopps

Apropos Start-Ziel Tribüne: von hier blickst du direkt in die Boxengasse. Zwischen der 20. und 40. Runde müssen die DTM-Piloten einen Performance-Boxenstopp absolvieren. Die Boxencrews der Teams wechseln alle vier Reifen, eine Mindeststandzeit gibt es nicht. Sollte es während dem Boxenstoppfenster zu einer Safetycar oder Full-Course-Yellow-Phase (d.h. die gelbe Flagge erstreckt sich über die gesamte Strecke), kann der Rennleiter das Zeitfenster der Boxenstopps verschieben.

Performance Boxenstopp bei Thomas Preining

Performance Boxenstopp bei Thomas Preining

Thomas Preining's DTM Bolide beim Boxenstop von oben

Die Reifen

2023 stattet Pirelli die DTM mit Reifen aus. Jedem Team stehen drei bzw. vier neue Reifensätze pro Rennwochenende zur Verfügung. Die fünf Bestplatzierten in der Startaufstellung müssen den Wertungslauf mit den Reifen beginnen, mit denen sie im entsprechenden Qualifying ihre schnellste Rundenzeit erzielt haben.

Der Punkteschlüssel

Die Top-15 erhält Meisterschaftspunkte. Der Sieger sammelt 25 Zähler, für Rang zwei gibt es 20 Punkte. Der dritte Podiumsplatz wird mit 16 Meisterschaftspunkten belohnt, Rang vier fährt 13 Zähler ein. Von Platz fünf (11 Punkte) an gibt es pro Position jeweils einen Zähler weniger bis zu Platz 15 (ein Punkt). Zudem werden die drei schnellsten Fahrer eines jeden Zeittrainings mit drei, zwei bzw. einem Zähler belohnt.

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