Bis heute gilt die CanAm als verrückteste Rennserie aller Zeiten. Unter dem Namen CanAm & Sportscars bringt die Rennserie ein spannendes Feld mit über 30 Fahrzeugen der Kategorie CanAm, Sportscars, GT- und Tourenwagen der oberen Leistungsklasse zum Spielberg. Zusätzlich gehen auch Gruppe 4 und Rennsportfahrzeuge an den Start, abgerundet wird das Feld mit V8-Fahrzeugen.

Hard Facts CanAm & Sportscars

  • Rennserie wurde 2017 erstmals ausgetragen
  • Ausgeschrieben ist die Serie für GTs und Rennsportwagen der Baujahre 1966 bis 2003 und Sports2000
  • Renndauer: 20 Minuten
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Der Mythos CanAm

Erstmals ging der Canadian-American Challenge Cup 1966 über die Bühne. Bis 1974 degradierte die damals spektakulärste Rennserie der Welt die Formel 1 zu einem Spiel mit Tretautos. Alles war möglich, alles war erlaubt, es gab nahezu keine Grenzen. Das Reglement sah kein Hubraumlimit vor, dafür Autos mit Turbolader oder Kompressor.

Andere technische Restriktionen bestanden de facto nicht. Die Autos brauchten theoretisch zwei Sitze, eine Karosserie, welche die Räder umschloss, und einen Überrollbügel. Damit waren die Autos zugelassen und kamen dem Traum vieler Rennwagenkonstrukteure sehr nahe. Zeitzeugen sprachen von einem Erdbeben, wenn das Feld der „Big Bangers“ losgelassen wurde.

De facto hatten die Boliden hinsichtlich Power, Speed und Attraktivität zur damaligen Zeit keine Konkurrenz. Als Ikonen dieser Zeit gelten u.a. der turbogeladene Porsche 917/30 Spyder, der Lola T70, Die McLaren-Meistermodelle M6A, M8A, M8B, M8D und M8F sowie der Chaparral 2E von 1966 mit seinem beweglichen Flügel.

Impressionen

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