Blick von T3 auf die Rennstrecke

RED BULL RING – DIE F1-RENNSTRECKE

Zahlen & Fakten

Die Steiermark beheimatet eine der modernsten Rennstrecken der Welt. Charakteristisch für den Red Bull Ring ist die Kombination aus schnellen Geraden und anspruchsvollen Kurven.

Eingebettet in die Naturkulisse weist der Kurs erhebliche Höhenunterschiede auf, was zu spektakulären Steigungen (max. Steigung 12%) und Gefällen (max. Gefälle 9,3%) führt. Zugleich bietet die Typographie den Zuschauern optimale Sicht auf weite Teile der Strecke – und damit auf das Renngeschehen.

Die F1-Strecke im Detail:

  • Rundenanzahl: 71
  • Gesamtdistanz: 306,58 km
  • Rundenrekord: 1:05,619 Min. Carlos Sainz (2020)
  • Erster Grand Prix: 1970

Der Red Bull Ring ist nicht nur für seine beeindruckende Streckenführung bekannt, sondern auch für die atemberaubende Kulisse der österreichischen Alpen. Diese einzigartige Mischung macht die Rennstrecke bei Fahrern, Teams und den Fans so beliebt.

Silhouette der Rennstrecke
RED BULL RING
Allgemeine Infos
Der Red Bull Ring ist 4,318 km lang, bestehend aus 10 Kurven. Der Höhenunterschied beträgt 65m, die maximale Steigung 12% und das maximales Gefälle 9,3%.
Rennaction in der Niki Lauda Kurve
T1 – Niki Lauda Kurve
In Turn 1 gibt es die meiste Action. Bremst der Pilot zu spät, wird er nach außen auf die Kerbs oder darüber hinausgetragen. Bremst er zu früh, wird er für die Gegner zur leichten Beute.
Red Bull Racing-Bolide fährt durch Turn 2
T2 – Münzer Kurve
Der extrem schnelle Linksbogen geht nahtlos in das steilste Stück der Strecke (zwölf Prozent Steigung) über.
Red Bull Ring Turn 3
T3
Ein wahrer Overtake-Hotspot. Die langsamste Kurve der Strecke und die beste Stelle für ein Ausbremsmanöver.
F1-Fans beobachten Piloten durch Turn 4
T4 – Rauch Kurve
Die nach außen, hängende Kurve wird meistens im dritten Gang gefahren, anschließend folgt ein Shortshifting bis in den siebten Gang.
T5
Diese Kurve ist nicht wirklich tricky. Für die Piloten geht es vor allem darum, sich auf die kommende Doppel-Links vorzubereiten.
F1-Boliden fahren durch Turn 6
T6
Die Strecke fällt hier ab, die Piloten sehen den Kurvenscheitelpunkt erst sehr spät und müssen quasi blind einlenken
F1 Grand Prix of Styria
T7 – Graz Kurve
In Kurve 7 geht es für die Piloten erst in eine Senke und dann wieder bergauf.
Kurve 8 am Red Bull Ring
T8
Von 190 auf 260km/h: Der Bolide muss so positioniert werden, dass er ausgangs der Kurve 8 nicht zu weit hinausgetragen wird, denn die Kerbs finden hier schnell ein Ende.
Red Bull Racing-Pilot fährt durch Turn 9
T9 – Jochen Rindt Kurve
Die Fahrer kommen mit 250 km/h an und fahren quasi blind den Kurvenausgang an.
F1-Bolide jagt durch Kurve 10 am Red Bull Ring
T10
Wer hier nicht auf der Ideallinie bleibt und den Schwung auf die 626 Meter lange Start-Ziel-Gerade mitnimmt, kann auf den letzten Metern das Rennen verlieren.