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Alpen-Quartett freut sich auf Heimrennen

Die österreichischen Fahrer rund um Norbert Siedler haben bisher insgesamt 20 Siege beim ADAC GT Masters eingefahren.
East Talent Racing geht mit zwei Lokalmatadoren ins Rennen

Der letzte Sieg eines Lokalmatadors auf dem schnellsten Kurs im Tourkalender liegt schon elf Jahre zurück. Norbert Siedler stand bei der ADAC GT Masters-Premiere am Red Bull Ring im Jahr 2011 ganz oben auf dem Treppchen. „Das war ein tolles Erlebnis, daran werde ich mich immer erinnern. Ein Heimrennen ist etwas Besonderes und hat eine ganz spezielle Atmosphäre. Man weiß, Freunde und Bekannte schauen an der Strecke zu und man freut sich, dass wir in unserem Land einen so tollen Kurs haben“, erklärt Norbert Siedler, der für das neugegründete österreichische Eastalent Racing Team in einem Audi R8 LMS GT3 Evo II startet.

An einen erneuten Erfolg mag der Renn-Routinier trotz Fan-Unterstützung nicht so recht glauben. „Wir haben unser Auto erst zwei Wochen vor dem Start bekommen und kaum getestet. Das Team ist neu, Dinge müssen sich erst einmal einspielen, das dauert ein wenig. Wir wollen wie in Oschersleben in die Punkte fahren, alles andere wird sich im Laufe der Saison finden“, schätzt der schnelle Tiroler die Lage ein.

Neben Norbert Siedler gehen noch drei weitere Österreicher an den Start

Simon Reicher kann sich noch genau an sein erstes ADAC GT Masters-Erlebnis erinnern: „Es ist elf Jahre her, als ich mit meinem Vater auf dem Red Bull Ring zum ersten Mal ein Rennen im ADAC GT Masters gesehen habe. Das Motorengeräusch, das Spektakel, die ganze Atmosphäre – das werde ich nie vergessen. Seitdem habe ich immer gehofft, dort auch einmal fahren zu dürfen und dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen”, so der junge Pilot, der nach Gastauftritten 2019 und 2020 im vergangenen Jahr regelmäßig Rennen in der Deutschen GT-Meisterschaft bestritt. Für ihn ist der Kurs in Spielberg einer der modernsten und schönsten überhaupt. Dort zu fahren, macht ihn als Österreicher stolz.

Mick Wishofer will auf dem Red Bull Ring voll angreifen und im Lamborghini Huracán GT3 Evo viele Punkte holen. „Es war für unser Team Emil Frey Racing ein gelungener Einstand. Wir hatten den Speed, um ganz vorn dabei zu sein. Daran wollen wir anknüpfen. Bei einem Heimrennen gibt man vor den eigenen Fans doch etwas mehr als sonst, ist noch fokussierter. Zudem liegt mir der Red Bull Ring. Mal sehen, was mit dem Lambo geht, vielleicht ist ein Podiumsplatz möglich.“

Der vierte Österreicher des Alpen-Quartetts, Klaus Bachler ist Lokalmatador am Red Bull Ring. Der 30-Jährige wohnt nur 30 Kilometer von der Strecke entfernt und war schon als Kind mit seinem Vater häufig Gast in Spielberg. „Der Red Bull Ring ist eine wunderschöne, aber sehr anspruchsvolle Strecke und als Österreicher ist es immer ein tolles Gefühl, hier zu fahren. Es gibt mehrere Stellen, an denen das Überholen möglich ist. Man muss allerdings nach den schnellen Geraden gut auf der Bremse sein und braucht ein Fahrzeugsetup, das dem flexiblen Streckenlayout gerecht wird“, analysiert der erfahrene Porsche-Pilot. Der Start mit seinem neuen Team ID Racing with Herberth im Porsche 911 GT3 R war im ersten Rennen mit Platz fünf vielversprechend.

Wer keine Renn-Action des ADAC GT Masters verpassen möchte, hat noch bis zum 19.05.2022 die Chance sich Tickets im Vorverkauf zu sichern. Für spontane Besucher gibt es aber natürlich auch eine Tageskasse.
An diesem Wochenende heißt es: Der frühe Vogel fängt den Wurm – Geöffnet werden die Tore am 20.05.2022 um 7 Uhr, das erste Training startet um 08:05 Uhr. Das vollständige Programm für das Wochenende findet ihr hier.

Damit ihr keine Infos verpasst, ladet euch am besten heute schon die Red Bull Ring App herunter. Damit seid ihr immer auf dem neuesten Stand und geht auf Nummer sicher nichts zu verpassen.

Alle Infos zum ADAC GT Masters
ADAC GT Masters von 20-22.05.2022 am Red Bull Ring

ADAC GT Masters von 20-22.05.2022 am Red Bull Ring